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Die Kaufmannschristen

2005

Der Abend, an dem aus dem grundgütigen Gott ein Kapitalist wird, beginnt mit Pesto auf Papptellern. Die Gaben des Herrn stehen auf einem Tisch, 17 Männer und Frauen sitzen an ihm, auf ausklappbaren Stühlen aus Holz. Die meisten tragen Anzüge, manche haben eine Krawatte umgebunden, sie sind Geschäftsleute. Sie werden das Essen segnen und später gemeinsam zu Gott beten: Der Allmächtige möge geschehen lassen, daß es ihren Unternehmen besser gehe. [...] Sie gehören zu einer Gruppe aus Hamburg, die sich „Manager im Gebet“ (MiG) nennt. Selbständige, Abteilungsleiter, Geschäftsführer, die Hilfe, Kraft und Sinn für ihren Beruf bei Jesus Christus suchen. Einmal im Monat treffen sich die Gläubigen bei einem aus der Gruppe, um gemeinsam zu essen, zu beten und zu singen. An der Wirkung ihrer Zwiesprache mit Gott lassen sie keinen Zweifel aufkommen. Viele können über wunderbare Gebetserhörungen berichten... Text: Gerald Drißner für das Hamburger Abendblatt

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